Buchhalterseele Glossar

Glossar

Kaum gesucht und schon gefunden. Unser Glossar führt die wichtigsten Fachbegriffe zusammen mitsamt passenden Erläuterungen. Das ist enorm praktisch, finden wir jedenfalls. Und nicht nur in dem Fall, wenn Sie Ihren Abschluss als Bilanzbuchhalter machen. Auch im täglichen Unternehmerleben kann man schnell mit der Fülle an Fachbegriffen ins Taumeln geraten. Gut, dass Sie dann in unserem Glossar schnell die passende Erklärung finden. Zudem sind alle Begrifflichkeiten mit weiteren und umfassenden Texten verlinkt. Schließlich sollen Sie im Detail erfahren, was hinter dem gar nicht so chinesischen Fachchinesisch steckt.

Hěn chénggōng!

Karsten Beister

Inhaltsverzeichnis

A

Aufbewahrungsfristen

Aufbewahrungsfristen von Geschäftsunterlagen Rechtlicher Hintergrund Jeder Unternehmer ist nach dem Steuer- und dem Handelsrecht verpflichtet, geschäftliche Unterlagen über einen bestimmten Zeitraum aufzubewahren (Aufbewahrungssfristen). So sind u. a. Geschäftsbücher, Inventare, Jahresabschlüsse, Lageberichte, Bilanzen sowie die zu ihrem Verständnis erforderlichen Arbeitsanweisungen und sonstigen Organisationsunterlagen, Buchungsbelege sowie Unterlagen nach Artikel 15 Absatz 1 und ...
mehr...

Außergewöhnliche Belastung

Außergewöhnliche Belastungen Definition: Einer einzelenen Person entstehen im privaten Bereich durch außergewöhnliche Umstände höhere Aufwendungen als "dem Rest der Bevölkerung". Erläuterung: Die außergewöhnliche Belastung (agB) ist in § 33 EStG geregelt. Der Gesetzgeber will mit der steuermindernden Berücksichtigung außergewöhnlicher Belastungen unzumutbare Härten bei der Einkommensteuer vermeiden. Auf Antrag (=in der ESt-Erklärung) ...
mehr...
B

Bankkommunikation

I. Ausgangslage Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie möchten eine Maschine für Ihren Betrieb kaufen oder Ihre Kundenzahlungen gehen nicht wie geplant ein. Sie sprechen Ihre Bank an, bitten um einen Kredit und legen Ihre Bilanz mit aktueller BWA vor. Es folgen Fragen, Zweifel werden geäußert, und möglicherweise gibt es ...
mehr...

Betriebliche Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung Was nützt betriebliche Gesundheitsförderung? Der krankheitsbedingte Ausfall eines Mitarbeiters kann empfindliche Störungen im Betriebsablauf verursachen. Hier kann der Arbeitgeber mit eigenen Maßnahmen gezielt die Aufrechterhaltung und Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands seiner Arbeitnehmer beeinflussen. Maßnahmen von bis zu 500 Euro jährlich sind hierbei steuer- und beitragsfrei. Alternativ kann der ...
mehr...

BMF-Schreiben

BMF-Schreiben sind Erlasse, die vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Einvernehmen mit den Ländern anlassbezogen herausgegeben werden und die an die weisungsgebundenen, nachgelagerten Finanzbehörden (nicht Zollbehörden) gerichtet sind. Mit diesen Schreiben wird die Steuerverwaltung angewiesen, wie sie bestimmte steuerliche Sachverhalte zu behandeln hat. Das soll zu einer deutschlandweit einheitlichen Rechtsanwendung ...
mehr...

Bundesfinanzhof (BFH)

Der Bundesfinanzhof (BFH) mit Sitz in München ist das oberste Gericht für Steuer- und Zollsachen und als solches neben dem Bundesgerichtshof, dem Bundesverwaltungsgericht, dem Bundesarbeitsgericht und dem Bundessozialgericht einer der fünf obersten Gerichtshöfe der Bundesrepublik Deutschland. Der Bundesfinanzhof ist die höchste Instanz der Finanzgerichtsbarkeit.  Er ist einer der nach Art. 95 ...
mehr...

Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)

Bundeszentralamt für Steuern Früher hieß das Bundeszentralamt für Steuern noch "Bundesamt für Finanzen", gegründet im Jahr 1971. 35 Jahre später, also im Jahr 2006, wurde das Bundesamt für Finanzen aufgelöst und in drei Ämter aufgeteilt: das Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT), das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen ...
mehr...
F

Fahrtenbücher richtig führen

Das Fahrtenbuch zu führen kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Einer der wichtigsten Gründe ist das Führen eines Fahrtenbuchs zu steuerlichen Zwecken. Werden Dienstwagen auch privat genutzt, fordern die Finanzbehörden den Nachweis des beruflichen bzw. betrieblichen Anteils an den gefahrenen Kilometern. Mit einem Fahrtenbuch können Sie genau diesen Nachweis erbringen ...
mehr...

Fördermittel

Fördermittel Wer Fördermittel oder -kredite erhalten möchte, muss wissen, dass der Staat nichts verschenkt. Als Antragsteller müssen Sie daher oft bis ins kleinste Detail nachweisen, dass Ihr Vorhaben voraussichtlich tragfähig sein wird. Eine sorgfältige Vorbereitung ist unabdingbar. Beispielsweise sollten Sie als Gründer einen Businessplan und als Bestandsunternehmen eine genaue Beschreibung ...
mehr...
H

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung können Sie von Steuerermäßigungen profitieren, wenn Sie Handwerkerleistungen und/oder haushaltsnahe Dienstleistungen einschließlich Pflege- und Betreuungsleistungen in Anspruch genommen haben. Die steuerliche Förderung umfasst dabei die Lohnkosten für die ausgeführten Arbeiten sowie die darauf entfallende Umsatzsteuer. Materialkosten hingegen werden nicht berücksichtigt. Soweit die Aufwendungen als Betriebsausgaben oder ...
mehr...
I

Invesitionsabzugsbetrag

Investitionsabzugsbetrag Mit dem Investitionsabzugsbetrag wurde für bestimmte Steuerpflichtige die Möglichkeit geschaffen, schon vor der Anschaffung oder Herstellung eines abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgutes des Anlagevermögens den Gewinn durch einen Abzugsbetrag zu mindern. Durch den Investitionsabzugsbetrag sollen kleine und mittlere Betriebe gefördert werden, indem das Ansparen finanzieller Mittel erleichtert wird. Die Höhe des ...
mehr...
K

Kleinunternehmerregelung – Vorteile und Voraussetzungen

I. Einleitung Die Kleinunternehmerregelung ist eine besondere Besteuerungsform im Umsatzsteuerrecht. Sie bietet vor allem Unternehmen zu Beginn ihrer Tätigkeit und kleineren Unternehmen allgemein eine Reihe von steuerlichen und administrativen Vorteilen. Die Anwendbarkeit ist insbesondere an das Unterschreiten von bestimmten Umsatzgrenzen geknüpft. Anderweitige persönliche oder sachliche Voraussetzungen bestehen nicht. Stehen Sie ...
mehr...
R

Rechte und Pflichten eines GmbH-Geschäftsführers

I. Überblick Der GmbH-Geschäftsführer ist gesetzlicher Vertreter der GmbH und vertritt diese gegenüber den Gesellschaftern und Dritten (z.B. Kunden, Lieferanten oder Finanzamt und Sozialversicherungsträgern) gerichtlich und außergerichtlich. Die Vertretungsbefugnis – ggf.gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer – kann im Außenverhältnis nicht beschränkt werden. Aus den Vorschriften des GmbH-Gesetzes ergeben sich zwar ...
mehr...

Reisekosten

1. Fahrtkosten Fahrtkosten sind die Aufwendungen, die durch die persönliche Benutzung eines Beförderungsmittels (z.B. eigener Pkw, angemieteter Pkw) entstehen. Werden fremde Verkehrsmittel genutzt (Bus, Taxi, Bahn, Flugzeug, Schiff), ist der entrichtete Fahrpreis anzusetzen. Hinweis: Die Ausgaben für eine Bahncard können angesetzt werden, wenn sich die Fahrtkosten für alle Auswärtstätigkeiten eines ...
mehr...
S

Sachbezüge: Gutschein

Sachbezüge: Monatliche Freigrenze Für Sachleistungen vom Arbeitgebern (Sachbezüge) an den Arbeitnehmer kann die monatliche Freigrenze von 44 EUR ausgeschöpft werden. Vom Arbeitgeber ausgegebene Gutscheine für Waren, die bei Dritten einzulösen sind, sind steuer- und beitragsfrei, sofern die Freigrenze von 44 EUR pro Monat nicht überschritten wird. Entscheidend ist, welche Sache ...
mehr...
U

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IDNr.)

I. Einleitung Durch den immer weiter fortschreitenden grenzüberschreitenden gewerblichen Han-del und die damit verbundenen formalen Nachweispflichten insbesondere bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und Dienstleistungen gewinnt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IDNr.) einen immer höheren Stellenwert. Fehler im Zusammenhang mit der Überprüfung der USt-IDNr. des Abnehmers führen in der Praxis regelmäßig zur Versagung der Steuerfreiheit der ...
mehr...

Unternehmensfinanzierung: Die Liquidität

Trotz guter Kapitalausstattung kann ein Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Das gilt vor allem für junge Betriebe, bei denen sich Zahlungsströme zunächst noch einschwingen müssen. Vorkosten wollen bezahlt werden, Erträge fließen oft mit deutlicher Zeitverzögerung. Cashflow planen Liquidität, zu Deutsch Zahlungsfähigkeit, ist die betriebswirtschaftliche Kenngröße, auf die es ankommt. Ein wenig ...
mehr...
V

Verdeckte Gewinnausschüttung

Eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) eine Zuwendung, die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist. Dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn ein ordentlicher und gewissenhafter Geschäftsführer die Zuwendungen einer Person, die nicht Gesellschafter ist, nicht gewährt hätte (R 36 Abs.1 Satz 1 KStR). Darunter sind insbesondere unangemessene, einem Fremdvergleich nicht standhaltende Vermögensvorteile zu Gunsten der Gesellschafter ...
mehr...
Karsten Beister hat 4,88 von 5 Sternen | 163 Bewertungen auf ProvenExpert.com
Diese Seite verwendet Cookies sowie Google Analytics. Wählen Sie "Ablehnen" oder "Zustimmen", um Analytics zuzustimmen oder dieses abzulehnen. Weitere Informationen finden Sie unter Datenschutz und im Impressum.